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Glutenfrei ist nicht immer FREI VON GLUTEN und ohne Risiko

Haferbrot glutzenfrei Hammermühle

Jetzt ernähre ich mich ein Jahr glutenfrei. Beim Einkaufen hat sich mittlerweile eine gut funktionierende Routine entwickelt. Aber es gibt neue Fallstricke. Neulich war ich sehr in Eile, hatte auch daheim kein Brot mehr. Also schnell in meinen Supermarkt des Vertrauens. In den Jahren hat man ja eine gewisse Einkaufsroutine entwickelt, also war schnell das Nötigste im Einkaufskorb.

Nun noch das Brot. Normalerweise kaufe ich es in Ruhe im Onlineshop ein, dort habe ich ein spezielles Brot, das mir besser schmeckt und in den Geschäften bei uns nicht gibt.

Doch zurück zum Supermarkt – schnell zum Regal mit den glutenfreien Produkten. Leider war es schon etwas ausverkauft. Aber da von Hammermühle ein Brot. Es lacht mich von der Optik her an, also (bin ja am glutenfrei-Regal) rein in den Korb und nicht groß nachgelesen. Manchmal ist man ja einfach gutgläubig und denkt nicht weiter nach.

Zu Hause dann noch schnell für die Internetseite Fotos für die Testküche – mir fällt immer noch nichts auf, kann dran liegen, dass ich meine Lesebrille nicht auf hatte und in Gedanken schon ganz woanders war. Der Tag ging dann turbulent weiter und abends es war schon später und ich hatte keine große Lust etwas zu kochen – also wie früher schnell ein Brot schmieren und essen.

Haferbrot ZutatenDann habe ich mir am nächsten Tag mal für den Artikel die Verpackung etc. genauer angesehen und lese „HAFERBROT“. Da beginnen meine Alarmglocken zu schellen! 

JETZT ERST dämmerte es mir, daß ist doch auch Getreide – aber dann Durchschnaufen, stand ja im Regal mit den glutenfreien Sachen – also unbedenklich für dich. Hatte auch (zum Glück) kein Problem nach dem Verzehr am Vortag.

Dann habe ich aber genauer hingeschaut und finde den Zusatz, klein auf der Rückseite:
"Glutenfreier Hafer kann von Zöliakiebetroffenen unterschiedlich toleriert werden. Wir empfehlen einen kontrollierten Verzehr unter gleichzeitiger ärztlicher Betreuung."

glutenfrei steht aber groß, rot und fettgedruckt ganz oben!!!

Den Rest des Brotes durfte dann mein Mann verzehren, ich habe mich dann nicht mehr getraut.

WAS LERNE ICH DARAUS!

Auch im glutenfrei Regal nicht blind zugreifen, sondern GENAU die Zutatenliste und das Kleingedruckte lesen. Obwohl ich mich über meine eigene Naivität ärgere. Haferbrot – der Name hätte mich eigentlich stutzig machen müssen.

Neuer Standard für „glutenfrei“

  1. Lebensmittel mit weniger als 20 ppm (20mg/kg) Gluten – nur diese dürfen künftig als „glutenfrei“ deklariert werden, inklusive Lebensmittel, welche reinen, nicht kontaminierten Hafer bis zu diesem Grenzwert enthalten.
  2. Lebensmittel mit 21 – 100 ppm Gluten – für diese wurde im englisch-sprachigen Raum „very low gluten“ als Bezeichnung eingeführt, ein deutsches Äquivalent gibt es bisher nicht. Diese Kategorie ist insbesondere relevant für spezielle Ersatzprodukte (Brotmischungen, Getreidemischungen etc.), welche sog. Prima-Weizenstärke enthalten.
    (Quelle: https://www.dzg-online.de/files/codex-standard_dek2.pdf)

Mittlerweile sind im glutenfrei-Regal meines Supermarktes viele Haferprodukte. Aber mein Misstrauen in Produkte ist wieder geweckt. Eigentlich schade, da wir uns ja doch oft, gerade z.B. bei Restaurantbesuche. auf die Zusage anderer verlassen müssen.

Eure

unterschrift gf anita


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