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Der Frühling kommt – Ein Albtraum für Allergiker

heuschnupfen

Eine Allergie kommt selten allein…

Eine Allergie kommt selten allen. Leider ist es so, dass Menschen die eine Unverträglichkeit oder Allergie haben auf mehrere Dinge allergisch reagieren. So ist eine Laktoseintolleranz bei Zöliakie-Patienten nicht ungewöhnlich, bei der Glutensensitivität oder Weizenallergie ist oft der Heuschnupfen wiederkehrender Begleiter. – Besonders gemein zum Frühlingsanfang, denn mann kann sich gar nicht richtig freuen …

Ich selbst bin ebenfalls vom Heuschnupfen gebeutelt und zwar so sehr, dass ich während meiner Schulzeit deswegen fast durchgängig Schnupfen hatte. Ich fand das richtig nervig, wenn immer zu mir gesagt wurde „du bist echt immer krank, oder?!“ … Ich war ja nicht krank! Es war „nur“ Heuschnupfen. Von Frust und Ärger angetrieben, habe ich ganz abgefahrene Methoden entwickelt, um den Heuschnupfen unter Kontrolle zu bekommen. Zum Beispiel habe ich in kaltem Wasser getaucht oder ohne Ende Kaugummi gekaut – das hat natürlich nur mittelmäßig geholfen. Mittlerweile habe ich Tricks auf Lager, die wesentlich besser funktionieren und diese möchte ich gerne teilen.

Vorsorge ist besser als Nachsorge

Man sollte die Allergie gleich bei den Wurzeln packen und versuchen vorzubeugen.

Rechtzeitig Allergie-Medikamente nehmen


Antihistamina lindern die Symptome der Allergie wie Augenbrennen, Nasenfluss und Atembeschwerden. Am besten die Medikamente schon vorbeugend einnehmen, kurz bevor die Pollen zu fliegen beginnen. Ich nehme meistens Loratadin – ist frei verkäuflich in der Apotheke. Die empfohlene Dosis für Erwachsene liegt bei einmal täglich zehn Milligramm. Ein anderer bekannter Wirkstoff ist Cetirizin. Generell ist aber von zu hohem Tablettenkonsum generell abzuraten, es gbt immer Nebenwirkungen. Diese Methode ist also wirklich nur dann zu empfehlen, wenn ein normales Leben in der Allergie-Saison absolut unmöglich ist und sollte auch wirklich nur wärend der Saison so gehandhabt werden. Ihr solltet aber in jedem Fall mit eurem Arzt darüber reden!

Immuntherapie


Eine nachweislich erfolgreiche Behandlung ist die „Spezifische Immuntherapie“. Innerhalb von drei Jahren spritzt der Arzt Allergene bis die unerwünschte Reaktion auf die Allergene ausbleibt 
… Wenn ich nur Spritze höre wird’s mir ganz anders – also nix für mich, aber ich kenne Leute, denen das geholfen hat.

Fenster geschlossen halten


Wenn es nicht gerade regnet, sollten die Fenster besser zu bleiben, damit sich keine Pollen in die Wohnung verirren können. Auch auf der Arbeit sollte man Kollegen bitten, die Fenster nicht aufzumachen. Die verstehen das bestimmt – Wer will schon eine Triefnase neben sich sitzen haben?! 
Angeblich gibt es Zeiten, zu denen man in der Stadt (6:00 – 8:00 Uhr) und auf dem Land (19:00 – 24:00 Uhr) relativ gefahrlos lüften kann – kann ich aber so nicht bestätigen.

Regen ist dein neuer bester Freund


Ein Grund, warum mich plätschernder Regen beim Einschlafen so glücklich macht ist, dass der Regen die Luft von den Pollen rein wäscht. Gerade nachts kämpfe ich sehr mit dem Schnupfen und da gibt es einfach nichts Wohltuenderes, als noch mal aufzustehen, die Fenster auf zu reißen und die frische, kühle Regenluft zu genießen.

Wischen statt saugen

… und öfter als sonst
. Beim Saugen werden Staub und Pollen ganz schön aufgewirbelt. Daher lieber zum Wischmop greifen und feucht durchwischen, denn nur so wird man den Staub und die Pollen auch wirklich los. Das ist auch der Grund, warum ich keinen Teppichboden habe, der ist nicht so leicht von Staub und Pollen zu befreiem. Jedoch gibt es auch hier getrennte Meinungen. Ich habe schon oft gelesen, dass Allergikern besonders Teppichböden empfohlen werden, da dort der Staub etc. nicht so sehr herumwirbelt. Ich persönlich bin ganz klar gegen Teppichböden – lieber gründlich wischen, dann gibt es nichts das wirbeln kann.

Im Badezimmer umziehen


Die "pollenverseuchten" Klamotten niemals ins Schlafzimmer legen!!! Auch der Partner sollte darauf Rücksicht nehmen und sich im Badezimmer umziehen. Und am besten auch noch …

… duschen, und zwar abends!


Über den Tag sammeln sich die Pollen in den Haaren und auf der Haut. Damit die kleinen Fieslinge einem nicht den Schlaf rauben, wenn sie mit dir ins Kissen purzeln, am besten abends duschen und vor allem Haare waschen.

Allergiker Bettzeug


So eine Daunen-Decke ist vielleicht saugemütlich, aber das bringt gar nichts, wenn dich die Allergie dann nicht schlafen lässt – ich schlafe nur noch in Allergiker-Bettzeug, das ist viiiiel besser!

Bettwäsche öfter wechseln


Auch sollte man in der Zeit des Pollenflugs die Bettwäsche öfter wechseln als sonst. Denn jeden Tag sammeln sich etwas mehr Pollen im Bettzeug, trotz der Vorkehrungen. Daher sollten diese so schnell wie möglich wieder rausgewaschen werden – die sollen es sich gar nicht erst gemütlich machen!

Pollenschutzgitter an den Fenstern installieren


Die sollen bis zu 85% der Pollen aus der Luft filtern. – Ich hab’s noch nicht getestet … Hat jemand Erfahrung damit? Sind Pollenschutzgitter zu empfehlen?

Wäsche drinnen trocknen


Auch wenn es sich natürlich anbietet, bei Sonnenschein, die Wäsche zum Trocknen raus zu stellen – Besser nicht! Draußen verfangen sich die Pollen leicht in der Kleidung und beim Anziehen geht’s gleich wieder los mit der Allergie.

Über den Pollenflug informieren


Es gibt kleine Kalender in der Apotheke oder Apps, die einem die aktuelle Pollenbelastung anzeigen. An schlimmen Tagen sollte man dann vielleicht besser keine Gartenparty veranstalten.

(Schutz-)Brille aufsetzen


Beim Thema Heuschnupfen sind Brillenträger/innen klar im Vorteil: Die Brille macht es den Pollen schwerer, die Augen zu erreichen. Alle anderen können sich mit einer Sonnenbrille schützen. – Das sieht auch noch schick aus :-)

Einfach flüchten


Bestimmt die schönste Lösung, leider nicht immer möglich … Aber wer kann, sollte einfach in der stärksten Zeit des Pollenfluges ans Meer oder ins Gebirge flüchten. Dort ist man relativ sicher vor den kleinen Plagegeistern. Erholungsurlaub für die Nase – ganz was Neues ;-)

Für den Fall, dass es einen dann aber doch erwischt, habe ich natürlich auch noch ein paar Tipps:

Was Hilft?

Pfefferminztee mit Zitrone


Die ätherischen Öle und und der angenehme Geruch lindern den Niesreiz und beruhigen die Nase. Wer will, kann den Tee auch inhalieren. Ich klemme mir aber am liebsten eine riesengroße, dampfende Tasse Pfefferminztee unter die Nase und gammel mich gemütlich auf die Couch.

Entspannung


… hilft übrigens auch, denn Stress fördert die Allergieempfänglichkeit zusätzlich – wer will das schon, also relaaax!

Salzwasser-Nasenspray


Ich habe mir mit medizinischen Nasensprays die Nase total kaputt gemacht. Ich kann Gerüche viel schlechter wahrnehmen. Wahrscheinlich wurde die Nasenschleimhaut zu sehr angegriffen. Deswegen empfehle ich Salzwasser- oder Meerwassernasenspray. Die sind verträglicher und helfen genauso gut!

Kühlen


Gerade wenn die Augen geschwollen sind und die Nase dick vom Schnupfen, fühlt sich so eine „Gel-Kühl-Brille“ einfach himmlisch an! Zudem hilft sie die Schwellung zu lindern, was zusätzlich alles etwas entspannt. Wer keine Kühlbrille hat: Ein kalter, feuchter Waschlappen tut’s auch.

Erkältungsbad nehmen


Auch wenn man mit Heuschnupfen ja nicht direkt krank ist, wirkt so ein Erkältungsbad Wunder. Es befeuchtet die Schleimhäute und lindert, dank ätherischer Öle, den Juck- und Niesreiz. Und die Pollen werden gleich runtergewaschen, damit hilft es gleich längerfristig.

Duschen

Der Wasserdampf macht die Nase frei und die Pollen werden abgewaschen. Eine schnelle Lösung, wenn keine Zeit für ein ausgiebiges Bad ist.

Kaugummi kauen


Diesen Trick habe ich beibehalten, aber optimiert. Früher habe ich süße Kaugummies gekaut, die waren zwar lecker, haben aber kaum Wirkung gezeigt.
 Die scharfen Kaugummies (z. B. von Airwaves) pusten die Nase richtig durch. Das ist gut für unterwegs, um mal wieder durchatmen zu können.

Schwarzkümmelöl


Mein Papa schwört darauf. Es wirkt antibakteriell (von innen und außen) und entzündungshemmend. Außerdem senkt es die Allergiebereitschaft und reguliert das Immunsystem. Schwarzkümmelöl-Kapseln gibt es in der Drogerie zu kaufen.


Ich hoffe, ich kann mit meinen Tipps einigen Leidensgenossen das Leben etwas erleichtern ;-)


unterschrift gf anna


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