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Glutenfrei dafür aber Arsen? Arsen im Reis!

Glutenfrei dafür aber Arsen? Arsen im Reis!

Menschen, die sich glutenfrei ernähren, sind eventuell einer erhöhten Belastung durch Arsen und Quecksilber ausgesetzt. Dies besagt eine amerikanische Studie. Die Forscher vermuten Reismehl als Ursache der erhöhten Belastung. Weitere Untersuchungen sind aber noch nötig.

Die Statistikerin Maria Argos von der University of Illinois at Chicago stellt fest: „Die Ergebnisse liefern einen Hinweis, dass glutenfreie Diät unbeabsichtigte Nebenwirkungen hat.“

rice field 409586 1280Reispflanzen nehmen das Arsen aus dem Boden auf und speichern es in ihren Samen – dem Reiskorn. Der Gehalt an dem hochgiftigen Schwermetall schwankt aber je nach Anbaugebiet und Reissorte. Arsen ist ja als klassisches Mordgift – Agatha Christie „Arsen und Spitzenhäubchen“ – bekannt, ist aber vor allem ein krebserregender Stoff und kann auch zu Herz-Kreislaufkrankheiten führen.

Reiswaffeln als bevorzugter Knabberersatz in glutenfreier Ernährung

Die Zeitschrift Öko-Test hat jetzt 21 Reissorten auf Schwermetalle, krebserregendes Acrylamid und gentechnisch veränderte Bestandteile untersuchen lassen. Die krebserregenden Schadstoffe Arsen und Acrylamit sind in fast allen Reiswaffeln enthalten. Der Verlierer in dem Test war der Vollkornreis befriedigend bis ungenügend. Der Test ist im Heft "ÖKO-TEST Magazin Ausgabe 002_2017" nachzulesen oder online unter http://www.oekotest.de/

Müssen Menschen, die sich glutenfrei ernähren, mit gesundheitlichen Gefahren rechnen?

Bedenklich wird es für Menschen, die sich wegen einer Glutenunverträglichkeit oder einer glutenfreien Ernährung sehr häufig mit Reis oder Reisprodukte ernähren. Wird Reis jedoch gekocht, so nimmt die Arsenbelastung ab. Eine weitere Empfehlung, den Reis solange zu waschen bis das Wasser klar bleibt. Auch sollte man die Wassermethode (also mit viel Wasser kochen und dann abgiessen) der Quellmethode vorziehen. Es gehen zwar Mineralstoffe und Vitamine verloren, aber der Schadstoffgehalt wird verringert.

Fazit

Auch hier kann man wieder feststellen, eine gesunde Ernährung ist abwechslungsreich und sollte ausgewogen sein. Aber Panikmache ist nicht angebracht – man muss sich informieren und entsprechende Konsequenzen ziehen.

Mir war bis jetzt auch nicht bewußt, dass Reis so stark belastet ist und habe bei Nudeln etc. immer Reis dem Mais vorgezogen. Ab sofort werde ich bei Reis die Wassermethode benutzen und Reiswaffeln zum Knabbern sind erstmal gestrichen. Mich hat bei dem Ökotest besonders erschreckt, dass auch Bioreis-Sorten unter den mangelhaft bis ungenügend dabei waren.


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