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Reis – die vielleicht beste Alternative

Reis

Reis ist neben Mais, die wahrscheinlich verbreitetste "Alternative", wenn es um die glutenfreie Ernährung geht. Neben Reismehl und den ganzen Körnern, gibt es auch Reisnudeln, Reiskuchen, Brot und vieles mehr zu kaufen. Eine auf Reis basierende Ernährung kann sehr abwechslungsreich, lecker und auch sehr gesund sein. Reis lässt sich sehr gut kombinieren: mit Fisch, Fleisch, Gemüse und Obst, so können Menschen mit Zöliakie, ohne Probleme ausreichend Kohlenhydrate zu sich nehmen.

Reis enthält sehr wenig Fett, dafür aber komplexe, wertvolle Kohlenhydrate. Diese werden vom Körper nur langsam verarbeitet und halten daher lange satt. Reis ist sehr vielseitig in der Zubereitung, es lassen sich viele leckere (auch kalorienarme) Speisen zubereiten.

100 g Reis haben ca 100 Kalorien

 Reis enthält wichtige B-Vitamine – das ist gesund und macht schön. Besonders wertvoll sind in diesem Zusammenhang Vollkorn- und Naturreissorten, da diese noch alle Nährstoffe enthalten.

 

reispflanze 500x500pxReissorten

Weltweit gibt es mehr als 100.000 verschiedene Reissorten, die für verschiedene Reis Rezepte verwendet werden.

Basmati Reis, Jasmin Reis, Natur Reis, Sushi Reis, Risotto Reis, Roter Reis, Paella Reis, Wild Reis, Kleb Reis, Sadri Reis und Sadri Dudi Reis, Schwarzer Reis, Milch Reis, Mochi Reis

Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen drei Sorten:

Langkornreis:
Wie der Name schon verrät, ist hier das lange Korn besonderes Merkmal. Ein Korn ist etwa 6-8 mm lang und schmal. Langkornreis ist ziemlich hart. Jasmin-Reis oder Basmati können an manchen Stellen sogar fast glasig aussehen.Langkornreis ist gekocht sehr locker verklebt nicht und ist körnig.

Mittelkornreis:
Mittelkornreis ist 5-6 mm lang und nach dem Kochen relativ weich und leicht klebrig. Typische Mittelkornsorten sind z. B. Mochi Reis und Schwarzer Reis.

Rundkornreis:
Auch hier verrät es schon der Name, Rundkornreis ist klein und dick. Die Körner sind rundlich und nur etwa 5 mm lang. Während dem Kochen geben Rundkornreissorten viel Stärke ab. Die Körner kleben aneinander und bekommen einen weichen Kern. Besonders bekannte Sorten sind hier Paella Reis und Risotto Reis.

 

Reis kochen

Vielen fällt das Reiskochen schwer und sie greifen auf Hilfsmittel zurück, etwa dem Beutelreis. Häufig sind es aber nur kleine Fehler, die bei der Zubereitung gemacht werden.

Man sollte Reis vor dem Kochen waschen. Dadurch wird die überschüssige Stärke abgespült und der gekochte Reis klebt weniger zusammen sondern ist schön locker.

Lediglich Paella, Risotto und Milchreis müssen vor der Verarbeitung weder gewaschen noch eingeweicht werden, denn sie sollen aneinander kleben und eine schöne Cremigkeit entwickeln.

Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Reiskochen ist das richtige Reis-Wasser-Verhältnis. Hier eine kleine Hilfestellung:

Basmati Reis 1:1,5 Wasser

Jasmin Reis 1:1,5 Wasser

Klebreis 1:1,5 Wasser

Milch Reis 1:5 Milch

Natur Reis 1:2 Wasser

Schwarzer Reis 1:2,5 Wasser

Vollkorn Basmatireis 1:2 Wasser

Wild Reis 1:2,5 Wasser

Sushi Reis 1:1,5 Wasser

Paella Reis 1:3 Gemüse- oder Fleischbrühe

Risotto Reis 1:3 Gemüse- oder Fleischbrühe + 1 Schuss Weißwein

 

Reis im Kochtopf kochen

Die gängigste Art, Reis zuzubereiten, ist im Kochtopf. Für die Zubereitung im Topf werden zwei Methoden unterschieden: Die Quellmethode und die Wassermethode. Die Quellmethode ist sehr simpel. Auf höchster Hitzestufe wird der Reis zum Kochen gebracht. Sobald das Wasser kocht, wird der Herd auf die mittlere Stufe gestellt, der Deckel wird aufgelegt und der Reis kann solange in Ruhe quellen, bis er das Wasser aufgenommen hat. Bei der Wassermethode wird der Reis in reichlich kochendem Wasser gekocht, bis er gar ist. Dann wird das Wasser mit Hilfe von einem Sieb abgegossen.

Reis im Reiskocher zubereiten

Reiskocher sind antihaftbeschichtet und deshalb kann der Reis nicht anbrennen. Die Wärmezufuhr wird so reguliert, dass das Wasser nicht überkocht. Generell kann fast jeder Reis im Reiskocher zubereitet werden. Nur die Zubereitung von Paella, Risotto oder Milchreis ist im Reiskocher nicht möglich. Die Zubereitung von Reis im Reiskocher ist sehr einfach: neben dem Reis muss einfach nur die richtige Menge Wasser zugegeben werden und dann muss man nur noch warten.

 

Aufbewahrung von Reis

Roher Reis sollte man trocken und luftdicht lagern. So ist er vor Feuchtigkeit geschützt und behält seine Frische und sein Aroma.

 

Was tun mit Reisresten?

Gekochter Reis lässt sich problemlos bis zu zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Bevor der Reis in den Kühlschrank gestellt wird, sollte er  aber komplett ausgekühlt und trocken sein, außerdem sollte der Reis Im Kühlschrank abgedeckt werden.

Reis kann auch eingefroren werden. Vorher muss er allerdings ganz ausgekühlt sein. Tiefgefrorenen Reis kann man zum Beispiel in der Mikrowelle aufwärmen. Er kann auch in einem Sieb über einem Topf mit kochendem Wasser gedämpft werden.

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