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Hirse – kleinfrüchtiges Spelzgetreide

Designed by Evening_tao / Freepik

Hirse sind kleine, gelbe, runde Samen – sieht ein bisschen aus wie Vogelfutter und tatsächlich wird Hirse auch als Vogelfutter verwendet. In den meisten Supermärkten und Bioläden kann man Hirse kaufen. Mit dem dezent nussigen Geschmack bietet sie ist eine gute Alternative zu Reis.

Hirse gehört zu der Familie der Süßgräser und wird in Europa immer beliebter.

In Deutschland hauptsächlich bekannt aus der afrikanischen Küche, wird die Hirse in vielen Gebieten Afrikas und Asiens als Hauptnahrungsmittel mittlerweile zunehmend durch den Mais verdrängt.

Die wirtschaftlich wichtigsten Hirsen sind die Perlhirse, die Mohrenhirse (auch Zuckerhirse), die Fingerhirse, die Rispenhirse, die Kolbenhirse und der Teff, auch Zwerghirse genannt.

Dabei ist die Hirse ist ein sehr mineralstoffreiches Getreide.

Sie enthält Silicium (Kieselsäure), Eisen (knapp 7 mg pro 100 g Hirse) und Magnesium und wirkt sich daher besonders positiv auf Knochen, Gelenke, Haut, Haar und Nägel aus.

Doch Hirse ist nicht nur gesund, sie macht auch schön. Das enthaltene Silizium fördert das Wachstum von Haaren und Fingernägeln und die Haut kann Feuchtigkeit besser binden – so wirkt sie äußerst positiv auf Haare und Fingernägel aus und sorgt für ein gesundes Hautbild.

Eine weitere positive Eigenschaft ist die Reparaturfähigkeit von Kieselsäure. Durch ihre hohe Bindungskraft bei Bakterien und Viren, ist sie ein wertvoller Helfer bei Entzündungserregern.

Hirse enthält kein Gluten

Außerdem ist Hirse leicht verdaulich, gut bekömmlich und bildet im Organismus keinen Schleim. Daher wird sie gerade von Personen mit einer Glutenunverträglichkeit bevorzugt.

Zubereitung

Rieche an der Hirse, um festzustellen, ob sie frisch ist. Kaufe keine Hirse, die modrig oder schimmelig riecht oder aussieht.

Hirse sollte vor der Zubereitung unter laufendem Wasser abgespült werden um Dreck und Verunreinigungen zu entfernen – solange spülen bis das Wasser klar ist.

Die Hirsekörner in einem trockenen Topf oder einer Pfanne anrösten. Etwa 4 Minuten lang ständig umrühren. Durch das Anrösten entfaltet sich das Aroma der Hirse und sie bekommt den guten nussigen Geschmack.

In einem Topf 2 Teilen Wasser (ggf. mit Suppenwürze, gehackten Zwiebeln und einem Lorbeerblatt) aufkochen, dann 1 Teil Hirse dazugeben und ca. 10 Minuten kochen lassen. Herdplatte ausschalten und den Deckel draufgeben, ausquellen lassen. Zum Schluss die Hirse mit einer Gabel wieder auflockern.

Tipp: Die fertig gekochte Hirse kann sehr gut ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Sie lässt sich gut zu verschiedenen Gerichten weiterverarbeiten.

Lagerung

Hirse sollte in einem gest verschlossenen Behälter, an einem kühlen, trockenen Ort gelagert werden. So bleibt sie länger frisch.

 

Bilder: Designed by Evening_tao / Freepik

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